Seit rund 20 Jahren beteiligt sich TWT an öffentlich geförderten Forschungsprojekten. Interdisziplinäre Spezialisten-Teams decken in der TWT Forschung ein weites Spektrum technologischer und industrieller Bereiche in den Branchen Automotive, Aerospace, und Healthcare ab und entwickeln innovative Lösungen.
Auszug unserer Forschungsaktivitäten:
Im Projekt iZeus (intelligen Zero Emission Urban System) werden Konzepte und Anwendungsbeispiele für die Integration der Elektromobilität in den Privatverkehr sowie in den urbanen Wirtschaftsverkehr untersucht und im Feldtest demonstriert. Im Rahmen des Projekts entstehen Lösungen für die Verbindung von Verkehrs- und Energiesystemen, innovative Abrechnungs- und Flottenenergiemananagementsysteme, sowie ein dezentrales Energie- und Lademanagement.
Gefördert durch BMWi.
Die Konzeption und prototypische Umsetzung einer Cloud-basierten IKT-Lösung für Elektrofahrzeugflotten über Unternehmensgrenzen hinweg steht im Mittelpunkt von Shared E-Fleet. Das Projekt richtet sich an Unternehmen kleiner und mittlerer Größe, die sich in räumlicher Nähe zueinander, beispielsweise in Technologieparks, befinden und gemeinsam eine „grüne“ Dienstwagenflotte nutzen wollen.
Gefördert durch BMWi.
Im Rahmen des Projekts VeTeSS (Verification and Test Support for Safety Standards) werden standardisierte Werkzeuge, Prozesse und Methoden für sicherheitsrelevante, eingebettete Systeme im Fahrzeug entwickelt, welche eine Zertifizierung nach dem neuen Standard ISO 26262 erlauben und die Norm entsprechend umsetzen.
Ein Artemis Projekt.
Die Signalanlagen und Zugsicherungssysteme Europas weisen grenzüberschreitend häufig Inkompatibilitäten auf. Ziel des openETCS-Projekts ist die Entwicklung einer integrierten Modellierungs-, Validierungs- und Testplattform zur Umsetzung einer kosteneffizienten und zuverlässigen Implementierung eines einheitlichen ETCS (Europan Train Control System). Dieses ETCS soll auf fast allen Vollbahnstrecken Europas die konventionellen Signal- und Zugsicherungssysteme ersetzen und so den grenzüberschreitenden Zugverkehr erleichtern.
Ein ITEA-2 Projekt.
Mit dem Fokus auf die europäische Automobilindustrie adressiert das ITEA-2 Projekt MODELISAR im Rahmen der interdisziplinären digitalen Entwicklung von Fahrzeugen die Konzepte Model-in-the-Loop und Software-in-the-Loop. Um deren Einsatz wesentlich zu verbreiten, macht sich das Projekt zur Aufgabe, standardisierte, leistungsfähige und offene Plattformen für die gemeinsame Simulation von Software-Modulen und Multiphysik-Modellen sowie für auf diesen aufsetzende Methoden und Werkzeuge zur Systementwicklung und -absicherung zu etablieren. Wesentlicher Bestandteil der Plattformen ist dabei die im Rahmen von MODELISAR entwickelte offene FMI-Schnittstelle (Functional Mock-Up Interface) für den Modellaustausch zwischen Werkzeugen zur System- und Softwaresimulation und für die Kopplung entsprechender Simulatoren.
Ein ITEA-2 Projekt.
TWT's FMI compatible tools:

Im Rahmen des Projekts ON-WINGS (ON Wing Ice Detection and Monitoring System) wird ein passives, optisches Sensor- und Aktorsystem zur Detektion und elektrothermischen Abschmelzung von Eis auf Flugzeugtragflächen und Helikopterrotoren während des Fluges entwickelt. Das Sensorsystem bildet die Grundlage eines semi-autonomen Ice Protection System (IPS), welches insbesondere den Anforderungen von Faserverbundwerkstoffen genügen soll.
Ein FP7 Projekt.

Die Projektpartner entwickeln im Forschungsprojekt E-Bird eine Modelica Bibliothek mit Teilmodellen für elektromechanische Aktuatoren, das Flight Control System und die Fahrwerke. Insbesondere auf die realistische Modellierung des elektrischen Lastverhaltens wird Wert gelegt.
Ein CleanSky Projekt.
Ziel des Projekts enhance ist es, Hardwarebeschleunigung (durch FPGAs, CellBE und GPGPUs) für High Performance Computing Systeme auch für KMUs nutzbar zu machen, indem Programmierung und Betriebsystemunterstützung grundlegend verbessert werden. Im Rahmen des Forschungsprojektes erstellt TWT eine Anforderungsanalyse zur Verwendung hardwarebeschleunigter Supercomputer für das digitale Engineering in der Automobilindustrie. Darüber hinaus implementiert TWT eine hardwarebeschleunigte aeroakustische Simulation im Automobil-, und Luft- und Raumfahrtumfeld.
Gefördert durch BMBF.

Für die Gravitationswellenmission „LISA“ der ESA entwickelt die TWT Modelle der Oberflächen-Eigenschaften der Gold-Test-Oberflächen. Die Forschungspartner untersuchen unter anderem verfügbare Lichtquellen, entwerfen einen Sensor und adaptieren das Discharge-Model von LISA Pathfinder für das Projekt.
Ein ESA Projekt.